Manel Rodriguez // 3 tägiger Workhop im Shivasloft, Düsseldorf

Ich liebe Workshops und ich bin echt happy, dass ich den Workshop von Manel Rodriguez im Shivasloft besucht habe. Manel mit eigenen Worten: Er stammt aus und lebt in Portugal, sehr nah am Meer. Er liebt das Surfen, die Natur und Yoga. Als er uns erzählt hat, dass er bald zum ersten Mal Vater wird, strahlt er noch ein wenig mehr. Seine Mutter und seine Brüder sind ebenfalls Yogalehrer, alle mit ihrem eigenen Stil. Sein Unterricht ist lebendig und nah am Boden: er praktiziert fancy Asana aus dem „Nichts“, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl nicht mehr am Workshop aktiv teilnehmen zu können. Er ist zudem ein fantastischer Geschichtenerzähler, er nutzte seine Sprache und Stimme perfekt um Inhalte zu transportieren und die Teilnehmer des Workshops mit auf eine Reise zu nehmen.

Workshop 1: The nectar prana // Hips, Twists & deep forward bends

Zum Einstieg in das Wochenende hieß es: flow, flow, flow… Alles war im Fluss während der Stunde. Den Start des Workshops bildete eine kurze Geschichte, gefolgt von gemeinsamem Chanten. Und dann starteten wir in einen langen Flow von Asanas, die an sich simpel waren, aber in der Gestaltung als Flow durch Manel dennoch fordernd und entspannend zugleich. Wie im Schwerpunkt des Workshops bereits beschrieben, wiederholten sich vor allen Vorbeugen und Twists in vielen Variationen. Und immer wieder rief Manel uns die Geschichte vom Anfang des Workshops in Erinnerung. Das war ein sehr gelungener Start in mein intensives Yogawochenende.

Workshop 2: Radical Freedom // Back bends

Am nächsten Vormittag startete der zweite Teil des Workshops, den man auch einzeln buchen konnte. Erneut holte uns Manel durch eine Geschichte aus unseren Alltag in seine Welt, in seine Idee des Workshops mit dem Schwerpunkt Rückbeugen.

Ich mag Rückbeugen sehr, kann sie aber nur bedingt. Umso toller war es für mich, dass ich bis auf eine Übung des Workshops alle Übungen in einer Variation umsetzen konnte. Wir übten viele einzelne Asana um unseren Körper auf die Rückbeugen vorzubereiten und diese anschließend zu vertiefen. Mir gelang zum Beispiel die Asana des Kamels viel besser als in der bisherigen Praxis: ganz sicher aufgrund des langsamen Herantastens an die extremeren Variationen. Ein sehr gelungener Workshop, ich war sehr happy mit dem, was ich erlebt habe.

Workshop 3: Embodying Virabadra

Absolutes Highlight für mich war Tag 3. Wieder starteten wir mit einer Geschichte und gemeinsamem Chanten. Ich kann diese Geschichten in ihrer Komplexität nicht wiedergeben: aber immer wieder half sie mir, mich auf die Stunde zu fokussieren. Jede Asana die wir heute übten, spiegelte einen Part der Geschichte wieder. Und am Ende fügte sich alles zu einem fantastischen Flow zusammen, der die Herzstücke der Geschichte wiederspiegelte. Schwerpunkt des Flows waren die Kriegerpositionen, die in ihrer korrekten Ausrichtung sehr komplex sind.

Am Ende des Workshops habe ich bis über beide Ohren gegrinst. Ich war so zufrieden mit mir und der Welt. Es war mega. Wenn ihr mal die Chance bekommt mit Manel Rodriguez Yoga zu praktizieren: machen! Er übt eine fantastische Praxis mit eurem Kopfkino und eurem Körper.

 

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