Y7 – Flatiron, New York

Das Studio

Das Studio befindet sich im 4. Stock des Gebäudes, ganz in der Nähe vom Flat Iron Building. Der Empfang ist gleichzeitig auch der Raum für deine Klamotten und einer kleinen Lounge. Alles wirkt sehr clean und effizient gestaltet. Es gibt einen kleinen Shop mit eigenen Klamotten und Yogaequipment.

Drop-in ist völlig in Ordnung, man kann sich aber auch vorher schon online anmelden. Für Stunden am Nachmittag/ Abend ist das sicher auch sinnvoll, denn der Yogaraum ist nicht besonders groß und bereits am Vormittag war die Nachfrage groß. Ich habe 25 USD für die Einzelstunde gezahlt, aber es gab auch diverse Angebote, die den Preis für die Einzelstunde reduzieren.

Es gibt „nur“ einen Yogaraum im Studio. Dieser ist lediglich durch wenige Kerzen beleuchtet und gut aufgewärmt, allerdings weniger warm als beim Bikramyoga üblich. Der Raum selbst ist cool gestaltet, ich mochte die Steinmauerwände und den sehr gepflegten Holzboden.

Yogamatten und Handtücher kann man kostenpflichtig ausleihen. Es gibt einen Wasserspender den man kostenfrei in Anspruch nehmen kann.

Yogastil

Der Yogastil ist auf jeden Fall besonders. Grundsätzlich basiert die Stunde auf Vinyasa Yoga. Zu HipHop Beats wird eine kurze Sequenz gemeinsam und tendenziell langsam eingeübt. Diese wird dann noch einmal gemeinsam auf beiden Seiten wiederholt, das ganze dann aber schon dynamischer und die Musik wird lauter. Der Höhepunkt ist dann der „Freesytyle“: die Musik wird sehr pushy und laut und man wiederholt die kleine Sequenz eigenständig: gerne mit eigener Variante der Asana. Wenn man die Sequenz noch nicht drauf hat: völlig egal, einfach das machen was hängengeblieben ist und eine eigene Varianten üben. Es gab kein richtig und falsch, solange es dein Yoga ist. Meine Nachbarin übte zum Beispiel verschiedene Kopfstandvariationen, die definitiv nicht Teil der Sequenz waren.

Nach etwa 3 Minuten trafen wir uns im herabschauenden Hund wieder und starteten mit der zweiten kleinen Sequenz. Gleiches Prinzip: gemeinsames einstudieren, gemeinsames wiederholen, time for Freestyle.

Das ganze machten wir insgesamt dreimal. Die Stunde dauert 60 Minuten und heizt ordentlich ein. Die Anleitung für eine korrekte Ausrichtung kam aber dennoch nicht zu kurz. Kristen, die Lehrerin während meiner Stunde, ging auch durch die Reihen und korrigierte wo erforderlich. Zudem brachte sie auch zu Beginn der Stunde leichte spirituelle Elemente mit ein, die sie während und am Ende der Stunde wieder aufgriff: es war letztlich auch ein Mind-Workout.

Meine Fazit

Das war total mein Ding: Musik, Flow und pushy. Ich kann diese Interpretation von Vinyasa Yoga auf jeden Fall empfehlen. Sofern man diese Stunden wiederholt besucht, halte ich sie auch für Anfänger geeignet, da auf die korrekte Ausrichtung geachtet wurde und die geübten Asana an sich einer Level 1 Klasse entsprachen. Ohne Vorkenntnisse im Yoga würde ich allerdings diese Session nicht für einen einmaligen Besuch empfehlen.

Das Konzept finde ich richtig super. Ich hab da schon so eine Idee im Kopf. Ich bin überzeugt davon, dass sich auch in Düsseldorf begeisterte Yogis dafür finden werden.

Homepage

http://www.y7-studio.com/flatiron/

Bildnachweis

Eigene Fotos und https://static1.squarespace.com/static/51b213bfe4b01961888560bb/t/56f1eaaa8259b5ec4f4e4360/1458694832115/flatiroon2.jpg?format=1500w

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