yoga bambam // Hong Kong

Ich reise gerne und ich liebe Yoga. Super gerne kombiniere ich diese beiden Leidenschaften.
In Hong Kong hat die Zeit zum Glück gereicht das yoga bambam zu besuchen. Und ich hatte noch mehr Glück Melanie kennenzulernen, die Besitzerin des yoga bambam.
Es gibt zwei Studios: in Central und in Sheung Wan. Das Studio in Sheung Wan ist süß entlang einer steilen Treppe gelegen. Daneben ist das Mana!, ein super schönes Café, dass ebenfalls eine Empfehlung von mir ist.
Das Studio ist dunkel und sehr schlicht gestaltet. Während der Stunde lief leider die Klimaanlage und die Fensterfront blieb verschlossen. Perfekt wäre es gewesen, wenn wir die Frontseite geöffnet hätten, für mehr Tageslicht und die normale Luft. Ich bin einfach ein „Draußenkind“.
Das Studio stellt hochwertige Manduka Yogamatten zur Verfügung. In den Raum passen, meiner Einschätzung nach, maximal 10 Matten. Man kann sich also auf kleine Gruppen verlassen.
Melanie startete die Stunde mit einem lockeren Austausch mit uns. Wir waren fünf Yogis und wir konnten Wünsche äußern: ob wir gern eine sanfte oder anstrengende Stunde haben wollen und nach welche Art von Asana uns ist. Der Schwerpunkt lag dann auf den Schultern/ Nacken und Herzöffnern. Melanie leitete kleine Flows an und verband diese immer wieder mit Yin und Yang Variationen der Posen, wobei Yin für Ruhe steht und Yang für Power. Im Flow lernte ich sogar drei Posen, die ich sonst nicht praktizierte, wie z.B. die Palme, einer Variation der Treue Pose auf den Bällen und nach oben weit ausgestreckten Händen.
Melanie lies viel Raum für Variationen der einzelnen Asana. Dass dies sehr wichtig ist, kenne ich auch schon von meiner Ausbildung: nur so schafft man es, die Yogis da abzuholen wo sie gerade auf der Matte sind und ihnen entweder eine Challenge zu bieten oder die Möglichkeit es heute eben mal ruhiger angehen zu lassen. Sehr schön fand ich auch, wie Melanie die Stunde anleitete: sie hat eine sanfte Stimme und sie ist witzig. Immer mal wieder brachte sie kleine Anekdoten aus ihrer eigenen Praxis ein, sie korrigierte Asana wenn erforderlich und lachte viel.
Die Stunde war für 60 Minuten angesetzt, aber wir übten 75 Minuten und ich genoss es sehr. Die Sequenz folgte einer anderen Logik als ich es momentan lerne. Aber ich fühlte mich sehr gut aufgehoben bei ihr.
Im Anschluss hatte ich noch ein wenig Zeit mit ihr zu sprechen. Ihr gehört das Studio und es gibt verschiedene Möglichkeiten Teil ihres Teams zu sein. Sie gibt selbst viele Stunden. Aber neben beauftragten Yogalehrern, die sie bezahlt, besteht für Yogalehrer auch die Möglichkeit den Raum für eigene Stunden zu nutzen: dann zahlt der Yogi direkt an den Lehrer (und der Yogalehrer Raummiete für das Studio). Leider reichte die Zeit nicht für mehr Infos, ich finde das Konzept sehr interessant.
Ich empfehle auf jeden Fall Zeit mitzubringen um im Anschluss noch im Café Mana! zu verweilen. Im Blogbericht über Hong Kong werde ihr mehr über diese kleine Oase lesen können.

FAKTEN
Preis: 150 HKD für den ersten Besuch bei einem Lehrer, 200 HKD für den zweiten Besuch beim gleichen Lehrer, Angebot für wiederholte Besuche
Website: http://www.yogabambam.com

WRITE A COMMENT